Ich habe erlebt, wie von großen Unternehmen nur noch die Erinnerung an den Namen übrig blieb,
weil sie glaubten, ihr Geschäft weiterhin so führen können, wie sie es immer gemacht hatten.
Die Leistung des Managements besteht nicht sklavisch an der Vergangenheit festzuhalten, sondern
für die Anforderungen der Gegenwart und Zukunft offen zu sein. (Henry Ford)
6 Thesen zu Gesellschaftlichen Trends
Die Multi-Optionsgesellschaft als Trend
Neue Trends in der Arbeitswelt sind nötig
Jede Organisation lernt, und zwar fortwährend
Lernen erfolgt über Orientierung, Erfahrung und Einsicht
Organisatorische Veränderungen sind kulturabhängig
Globalisierung als Folge neuer Informations- und Telekommunikations-Technologien
Wir erfahren ein ständiges Mehr an grundsätzlichen Optionen
in allen Lebenslagen. Damit ergeben sich einerseits neue Chancen,
andererseits resultiert ein permanenter Druck auf die Individuen,
Entscheidungen, Neu-Entscheidungen und Nicht-Entscheidungen zu treffen.
Nicht-hierarchische Netzwerke als Vision und Notwendigkeit der
virtuellen Organisationen.
Selbstorganisation von Unternehmungen und Unternehmensteilen als Konsequenz.
Kunden-, Markt-, Problem- und Prozess- Bezogenheit als Organisationsprinzip.
Flexibilität und Flexibilisierung der Arbeit als Reaktion auf gestiegene Optionen und Volatilität.
Jede lebendige Organisation verändert ständig ihre Gewohnheiten,
z.B. wie sie mit ihren Kunden, mit internen Konflikten, mit Risiken
auf ihrem Markt oder auch mit der eigenen Hierarchie umgeht. Ob diese
Veränderungen nun bewusst oder unbewusst nach "try and error"
geschehen, sie bedeuten einen Lernvorgang.
Lernen erfolgt zuallererst über die eigene Erfahrung. Nichts erleichtert
das Lernen neuer Kompetenzen und neuer Identitäten mehr, als positive
Erfahrungen mit dem Neuen. Solche Erfahrungen müssen noch vor der
Einführung neuer Organisationsstrukturen gemacht werden.
Veränderung sind nur dann erfolgversprechend, wenn mit begrenztem
Aufwand nachhaltige Veränderungsimpulse erzeugt und dauerhaft wirksame
Lernprozesse in Gang gesetzt werden können. Es müssen Prozesse in Gang
gesetzt werden, die auch zu einer Veränderung der Kultur in der
gewünschten Richtung führen (können).
Globalisierung führt zur Beschleunigung der Innovationszyklen
und entsprechender Entwertung des "Alten". Es entsteht Ungewissheit
und Orientierungslosigkeit von Gesellschaften und Individuen scheinbar
im Gegensatz zum schnell wachsenden verfügbaren Wissen.